Thermo Fisher Scientific - Datenmanagement für industrielle Flüssigerdgas-Laboratorien

Fallstudie: GaschromatografieDie GC kommt zum Bestimmen der Zusammensetzung einer flüssigen oder gasartigen Probe zum Einsatz. Zu Beginn wird die Probe verdampft - falls diese nicht bereits gasförmig ist. Anschließend wird das Gas durch ein mit einem trägen Trägergas wie Helium gefülltes gewundenes Rohr, Säule genannt, geleitet. Die konstituierenden Gase der Probe werden durch das Trägergas während des Passierens der Säule verlangsamt. Jedes enthaltene Gas wird in Abhängigkeit von dessen Molekularstruktur verlangsamt. Durch das Messen der Zeit, die jedes einzelne Molekül bis zum Erreichen eines Detektors am anderen Ende der Säule benötigt, sowie des Volumens der einzelnen Bestandteile können Laborfachleute die Zusammensetzung der Probe als Ganzes bestimmen. Das Ziel ist hier keine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise der GC, sondern die Verdeutlichung der enormen Anzahl von Variablen, die Einfluss auf die GC haben. Alles, von technischen Fehlern, wie die Verwendung der falschen Säule oder eine nicht sachgemäße Kalibrierung eines Instrumentes bis hin zu Personalverwaltungsfehlern, wie eine nicht ausreichende Schulung oder Ungenauigkeiten bei einer manuellen Dateneingabe, können ein Laborergebnis unhaltbar machen. Labore sind für alle an einer Analyse beteiligten Variablen verantwortlich und müssen Beweise zur richtigen Ausführung der Analyse liefern. Ein LIMS erleichtert dies durch die Automatisierung der gesamten Datenerhebung und Berichterstattung.

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